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Translater

Manfred Julius Müller:

"Ich sehe es nicht als meine Aufgabe, der politischen Prominenz nach dem Mund zu reden - um mich auf breiter Basis einzuschleimen und Anerkennung zu finden! Meine Mission ist es, gravierende Vorurteile und Irrlehren zu widerlegen und gewissenlose Aufwiegler und Rufmörder zu entlarven."


Das Ende der Verblendung …

Das Coronavirus zwingt endlich zur Neubewertung der Globalisierung, der EU, der schwärmerischen "Weltoffenheit" und der Multikultiideologie. Wird sich nun alles ändern?

Wird die Menschheit aus der Pandemie etwas lernen? Wird man erkennen, dass der Zollabbau, die Freihandelszonen, die Billiggeldschwemme, die verklärende "internationale Arbeitsteilung" und die extreme Ex- und Importabhängigkeit, der Euro usw. Riesenfehler waren? Wird man den Nutzen einer weitgehend eigenständigen Versorgung und kurzer Lieferketten erkennen? Werden Schönfärbereien, Vorurteile und Irrlehren nunmehr entlarvt?

••• NEU:

Die Wandlung Deutschlands nach der Corona-Krise

Zerbricht jetzt die verlogene, konzernfreundliche Welt des Gesinnungsjournalismus?
Endet nun auch die Tyrannei naiver Pseudo-Gutmenschen?

Wie Unaufrichtigkeit, geschönte Wirtschaftsdaten und hartnäckige Vorurteile in der Vergangenheit zu verhängnisvollen Fehlentwicklungen führten, die bei der anstehenden Neuordnung korrigiert werden müssen.

Manfred Julius Müller, 172 Seiten, Format 17x22 cm, 13,50 Euro

Buchbestellung zum Beispiel über www.amazon.de, www.bod.de, www.hugendubel.de oder auch über den stationären Buchhandel.

Klappentext:
Das Ende der verklärten „internationalen Arbeitsteilung" deutete sich lange vor der Coronakrise an. Das Trugbild der wohlstandsfördernden Globalisierung konnte letztlich nur noch über eine abenteuerliche Billiggeldschwemme aufrechterhalten werden.
Nun ist das Kartenhaus der Illusionen zusammengefallen, eine Neuordnung der Weltwirtschaft steht an. Der mit Vorurteilen und Irrlehren behaftete Gesinnungsjournalismus hat (hoffentlich) ausgedient. In der Rückbesinnung wird überdeutlich, was er angerichtet hat, vor allem in Deutschland. Denn ohne mediale Dauerbeschallung wäre das verhängnisvolle globale Lohn-, Steuer-, Öko-, Zins- und Zolldumping nicht denkbar gewesen.
Was steht nun an?
Welche Weichenstellungen sind erforderlich?
Wird es weiterhin Denkverbote geben?

 


Einleitung

Eine gute Demokratie sollte eigentlich die Interessen der Bevölkerung vertreten und den Bürgerwillen respektieren. Dies geschah aber seit 1980 in den meisten Staaten (auch in Deutschland) nur noch bedingt. Weil die mächtige Kapitallobby es verstanden hatte, mit Unterstützung der Leitmedien ihre speziellen Anliegen als alternativlos und wohlstandsfördernd darzustellen. So wurden im Laufe der Zeit radikale Ideologien gesellschaftsfähig, die uns nun zu schaffen machen. Man wird jetzt versuchen, Legenden zu stricken und alles Übel auf die Coronakrise schieben. Dabei hat diese Pandemie mit den sich anbahnenden Umbrüchen nichts zu tun, sie war lediglich der auslösende Moment, der den Stein ins Rollen brachte. Die Weltwirtschaft hatte bereits lange zuvor abgewirtschaftet und sich in eine Sackgasse manövriert. Der Zusammenbruch des unkontrollierbaren Kasinokapitalismus war vorprogrammiert.

Um zu erkennen, was in den letzten vier Jahrzehnten alles falsch lief und was sich nun ändern muss, ist eine Rückbesinnung erforderlich. Vor allem in Deutschland bewirkten Politik und Gesinnungsjournalismus mit ihrer schleichenden Umerziehung der Bevölkerung und der Durchsetzung konzernfreundlicher Thesen einen totalen gesellschaftlichen Wandel (leider nahezu unbemerkt). Der souveräne Nationalstaat der Wirtschaftswunderjahre mit einem jährlichen Wohlstandszuwachs von mindestens fünf Prozent wurde umgeformt in eine ex- und importabhängige EU-Multikultiprovinz, in der die realen Nettolöhne und Renten sanken und gute Jobs zur Mangelware wurden.

Wie wurde dieser Umbau vollzogen? Wie war es möglich, der Bevölkerung, die unter dem schleichenden Niedergang zu leiden hatte, Erfolge vorzugaukeln und bei der Stange zu halten? Dieses Buch gibt Aufschluss darüber, wie der Gesinnungsjournalismus auch heute noch wuchert, wie Vorurteile, Schönfärbereien und Irrlehren sich manifestieren und worauf man achten muss beim Aufbau der jetzt anstehenden neuen Weltordnung.

Blockbildung im Verhältnis 6 zu 1
Wer sich wundert, wieso im deutschen Bundestag und somit auch in den Medien extreme Grundsatzideologien nach wie vor so viel Zustimmung erfahren, braucht nur einmal das Parteienspektrum zu durchleuchten. Die etablierten Parteien CDU, CSU, SPD, FDP, Die Grünen und Die Linke sind sich alle weitgehend einig, wenn es um den Fortbestand des Euro, die Weiterentwicklung der EU, die Asyl- und Zuwanderungspolitik, die Zollächtung, Exportabhängigkeit, Billiggeldschwemme, Erinnerungskultur und den Kollektivschuldmythos geht. Selbst wenn jede Partei die gleiche mediale Aufmerksamkeit genießen würde, werden die gefährlichen Thesen der Altparteien sechsmal häufiger wiedergegeben als die Ansichten der AfD. Klar doch, dass bei einem solchen Kräfteverhältnis die radikalen Ideologien schließlich als Normalität wahrgenommen werden.

Im Grunde gibt es in Deutschland nur eine Opposition …
und das ist, ich muss es leider sagen, derzeit nun einmal die AfD. Denn die Programmunterschiede der Altparteien halte ich für recht unerheblich. Es wird sich fast ausschließlich um Nebensächlichkeiten gestritten, die bei einer gemäßigten Grundsatzpolitik (wie sie in den Wirtschaftswunderjahren zu Zeiten Adenauers üblich war) gar nicht zur Debatte stünden. Um keinen falschen Verdacht zu wecken: Ich bin kein AfD-Mann, mir ist ziemlich egal, welche Parteien die Regierung bilden. Hauptsache, es werden überhaupt die richtigen Entscheidungen getroffen!

Europäische Werte, christliche Werte ...
Wie der Gesinnungsjournalismus greift, zeigt sich zum Beispiel im überstrapazierten Dogma der europäischen und christlichen Werte, die von vielen Scheinheiligen reflexartig immer wieder eingefordert werden und fast schon einen Erpressungscharakter aufweisen. Wieso meint man, den Europäern eine Sonderrolle zuweisen zu können? Woher rührt diese Überheblichkeit? Meint man etwa, es gibt keine arabischen, asiatischen, afrikanischen oder südamerikanischen Werte? Meint man, der Islam sei nicht zuständig für die Einhaltung der Menschenrechte, nicht einmal in seinen ureigenen Verbreitungsgebieten? Sollen wir etwa Muslimen, die Andersgläubige als Ungläubige (Minderwertige) betrachten, ein neues Weltbild Gottes, der Religion und der Humanität vermitteln?

Kritisieren kann jeder ...
Konkrete, umsetzbare und sachlich überzeugende Reformvorschläge sind Mangelware. Im dritten und letzten Kapitel dieses Buches stelle ich über 60 Ideen zur Diskussion &endash; von denen ich meine, sie seien geeignet, den Kasinokapitalismus nachhaltig zu zähmen. Würden statt der allgegenwärtigen Dauerpropaganda und des naiven Wunschdenkens moralische und logische Aspekte wieder mehr Bedeutung erlangen, könnte das Leben in dieser Welt weit gerechter, demokratischer und umweltfreundlicher sein. Hätten neoliberale Vorurteile und Irrlehren keine Gültigkeit mehr, könnte der Wohlstand der Menschheit beträchtlich wachsen. Meine Thesen und Ideen wurden nicht aus einer Laune heraus geboren, sie sind das Resultat langwieriger Analysen, Studien und Marktbeobachtungen. Die Erfahrungen und Überlegungen vieler Jahrzehnte spiegeln sich in diesen Thesen wieder. Sie veranschaulichen die Hintergründe, warum die Welt heute so ungerecht ist und wieso es immer wieder zu schweren Krisen kommt. Nur aus dieser Erkenntnis heraus kann es einen Wandel zum Besseren geben.

Kann nicht alles so bleiben wie es ist?
Können wir nicht über eine Billiggeldschwemme und Schuldenpolitik das globale Dumpingsystem (den Zollverzicht), die EU-Transferunion, den Euro, die Globalisierung, die ultralockere Asyl- und Zuwanderungspolitik beibehalten? Viele realitätsferne Besitzstandswahrer scheinen dies noch immer anzunehmen. Dabei hat doch schon die Vergangenheit gezeigt, dass die Politik der letzten 40 Jahre ein Irrweg war! Abzulesen an sinkenden Erwerbseinkommen, stark gestiegenen Arbeitslosenzahlen und einer zunehmenden Spaltung unserer Gesellschaft.
Und nun kommen Staatsschulden in Billionenhöhe noch hinzu! Alles Geld, was schon bald zurückgezahlt werden muss. Woher nehmen, wenn nicht stehlen. Eine Anhebung der Steuern ist bereits im Gespräch, in manchen Euro-Staaten droht man bereits mit einem Schuldenschnitt. Was, wenn die Unternehmen demnächst reihenweise Pleite gehen, wenn die Arbeitslosenzahlen sich verdoppeln und verdreifachen? Wie wollen die Träumer und Gutmenschen dann noch ihre weltfremden Ideologien, ihre entarteten "christlichen und europäischen" Werte verteidigen, sprich bezahlen?
Vergessen wir nicht: Die Volksrepublik China hat ohne Einmischung von außen, nahezu ohne ausländische Entwicklungshilfen und ohne eine Massenimmigration ihrer Mitbürger das BIP (und den privaten Lebensstandard) in den letzten 40 Jahren verzwanzigfacht. Seit 70 Jahren fließen dagegen immense Entwicklungshilfen nach Afrika - und in den meisten Staaten dort nimmt die Verelendung zu. Auch aus dieser Perspektive heraus muss es doch endlich zu neuen Schlussfolgerungen kommen! Die sich weltweit anbahnende Katastrophe kann nur gemeistert werden, wenn wir uns an alte Tugenden erinnern und zur Rechtschaffenheit und Normalität unserer Wirtschaftswunderjahre zurückfinden. Adenauer, Erhard und Helmut Schmidt waren keine Idioten, sie wussten sehr wohl was sie taten. Und wenn Helmut Schmidt schon vor über 30 Jahren die Warnung ausrief "das Boot ist voll" (was die Zuwanderung betrifft), so war er mit dieser heute verpönten Ansicht sicher kein Rechtsradikaler oder Rassist.

Wie wird die Welt sich nach Corona verändern?
Vielen Menschen in Deutschland geht es vorrangig darum zu wissen, wie sich ihre Vermögenswerte in Zukunft entwickeln. Mein Buch befasst sich mit dieser Frage aber ausdrücklich nicht. Weil es auch tollkühne Kaffeesatzleserei wäre, weil ernsthafte Prognosen nicht angestellt werden können.
Ich kann keine Anlageempfehlungen aussprechen, wenn am Ende alles mehr oder weniger von der Willkür der europäischen Staatenlenker abhängt. Denn die bestimmen letztlich über die Höhe der Neuschulden, der Leitzinsen, die Art der Subventionen, Erhebung der Steuern usw. Und deren Entscheidungen sind oft vom Zufall, von Launen, von der Überzeugungskraft ihrer letzten Berater und Zuträger abhängig.

Man denke zum Beispiel nur einmal an den börslichen Absturz der Großbanken. Die fatale Nullzinspolitik hat deren Aktionäre nahezu enteignet. Und der Ausstieg aus der Atomenergie hat den Energiekonzernen schwer zugesetzt. Es sind solche einsamen Entscheidungen, die alles (auch was die Zukunft betrifft) unberechenbar machen.
Also nochmals: ich kann mit meinem Buch nur anraten und erläutern, was getan werden müsste, um volkswirtschaftlich zu gesunden. Je früher diese Annahmen und Realitäten von der breiten Bevölkerung verstanden und angenommen werden, desto eher werden sie auch von der Politik umgesetzt werden. Denn auf Dauer kann gegen den Volkswillen nicht regiert werden.

Wer sind die wahren Extremisten?
Etwa diejenigen die meinen, jede gesundes Volkswirtschaft brauche eine eigene Währung, eine verantwortungsvolle Geldpolitik (keine Billiggeldschwemme), gesicherte Zoll- und Staatsgrenzen?
Oder sind vielmehr diejenigen Extremisten, die auf die obigen Werte pfeifen und alles auf das globale Lohn-, Steuer-, Öko-, Zoll- und Zinsdumping und den Multikultistaat setzen?
PS: Am 5. Mai 2020 bekräftigte unser Bundesverfassungsgericht, das monströse Staatsanleihen-Ankaufprogramm der EZB sei größtenteils rechtswidrig! Aber wen interessiert das schon? Die tonangebenden Gutmenschen bestimmt nicht.

 

Die Demokratie lebt von der Gegenrede und nicht vom Nachplappern gängiger Stereotypen, Vorurteile und Irrlehren!

 

 


Manfred Julius Müller analysiert und kritisiert seit 40 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er ist Autor verschiedener Bücher zu den Themenkomplexen Globalisierung, Kapitalismus und Politik. Manche Texte von Manfred J. Müller fanden auch Einzug in Schulbücher oder werden zur Lehrerausbildung herangezogen.
Die Texte & Bücher von Manfred J. Müller sind überparteilich & unabhängig! Sie werden nicht, wie es leider häufig der Fall ist, von staatlichen Institutionen, Global Playern, Konzernen, Verbänden, Parteien, Gewerkschaften, der EU- oder der Kapitallobby gesponsert! Auch nicht indirekt.

Impressum

Nach der Jahrtausendwende erschienene Bücher von Manfred Julius Müller:
DIE WANDLUNG DEUTSCHLANDS NACH DER CORONA-KRISE - 2020, 172 Seiten, 17x22 cm, nur 13,50 Euro
DAS KONTRABUCH - 2019, 100 Seiten, 17x22 cm, nur 8,90 Euro
ONLY FAIRTRADE! Die kapitalistische Reformation! - 2017, 3. Auflage 2018, 56 Seiten, 13,5x21,5 cm, nur 5,- Euro
MENSCHLICHKEIT KENNT KEINE GRENZEN. Dummheit aber auch nicht! - 2015, 84 Seiten, 13,5x21,5 cm, nur 6,80 Euro
DER FREIHANDELSWAHN - 2014, 72 Seiten, 13,5x21,5 cm nur 6,50 Euro
RAUS AUS DER EU oder durchhalten bis zum Untergang? - 2011, 3. Auflage 2017, 76 Seiten, 17x22 cm, nur 5,90 Euro
Trilogie "DAS KAPITAL", BAND I: DAS KAPITAL und die Globalisierung - 2008, 2. Auflage 2014, 172 Seiten, 17x22 cm, nur 13,50 Euro
Trilogie "DAS KAPITAL", BAND II: DAS KAPITAL und die Weltwirtschaftskrisen - 2010, 2. Auflage 2014, 68 Seiten, 17x22 cm, nur 5,80 Euro
Trilogie "DAS KAPITAL", BAND III:
DAS KAPITAL und der Sozialstaat - 2011, 104 Seiten, 17x22 cm, nur 7,90 Euro
DAS NEUE WIRTSCHAFTSWUNDER - 2005, 152 Seiten, 17x22 cm, nur 12,- Euro (vergriffen)
ANTI-GLOBALISIERUNG. ZURÜCK ZUR VERNUNFT!
- 2002, 96 Seiten, 13,5x21,5 cm, 8,90 Euro (vergriffen)
DIE KULTIVIERUNG DES KAPITALS - 2001, 112 Seiten, 13,5x21,5 cm, 10,- Euro (vergriffen)